Begriffe der modernen Personalarbeit

Relevante Begriffe leicht erklärt

Das "Handbuch der Personalarbeit"

Die Attraktivität eines Arbeitgebers definiert jeder für sich selbst, wenn er die Eigenschaften des Arbeitgebers und seiner Arbeitsplätze mit den eigenen Bedürfnissen abgleicht. Faktoren der Arbeitgeberattraktivität sind die Unternehmenskultur, die Höhe und Zusammensetzung der Vergütung, die Sicherheit des Arbeitsplatzes, das Verhältnis zu Kollegen und Vorgesetzten, Entwicklungsperspektiven, Arbeitszeitgestaltung usw. Die Eigenschaften, die den Arbeitgeber in den Augen seiner Zielgruppe attraktiv machen, sollten im Personalmarketing/Employer Branding besonders hervorgehoben werden, damit die geeignetsten Kandidaten sich bewerben.

Arbeitnehmer haben die Möglichkeit, auf Bewertungsportalen ihren Arbeitgeber zu bewerten, z.B. hinsichtlich des Betriebsklimas, der Angemessenheit der Vergütung oder des Vorgesetztenverhaltens. Die bekannteste Plattform im deutschsprachigen Raum ist kununu.com; international ist es glassdoor.com. Auf diesen kann jeder Arbeitgeber ein Profil anlegen, in dem er Informationen zu seinen Arbeitgebereigenschaften preis gibt.

Ist die Produktmarke für den Arbeitgeber. Sie spiegelt die Eigenschaften des Arbeitgebers wider und richtet sich an (potenzielle) Mitarbeiter. Die Arbeitgebermarke macht kein neues Markenversprechen, sondern konkretisiert die Elemente der Unternehmensmarke, die für den Arbeitsmarkt relevant sind.

Employer Branding ist die intern wie extern wirksame Entwicklung und Positionierung eines Unternehmens als glaubwürdiger und attraktiver Arbeitgeber. Kurz: Die Entwicklung einer Arbeitgebermarke.

Ein anderes Wort für Personalmarketing oder Bewerbermarketing.

Menschen, die nach 1980 bis Mitte der 1990er geboren wurden.

Menschen, die zwischen Mitte der 1990er bis ca. 2010 geboren wurden.

Eine Unterseite der Unternehmens-Homepage, auf der Informationen zu den Arbeitgebereigenschaften gegeben werden. Darüber hinaus enthält die Karriereseite Angaben zu den aktuell vakanten Stellen im Unternehmen.

In einer mündlichen oder schriftlichen Befragung der Mitarbeiter beantworten diese Fragen, z.B. zu ihrer Zufriedenheit am Arbeitsplatz, ihren Wünschen und Bedürfnissen, sowie Vorschlägen für Verbesserungen.

Durch Bindung wird die Wechselfreudigkeit eines Mitarbeiters gesenkt und dieser bei seinem Arbeitgeber gehalten. Diese Bindung steigt, je höher die Bedürfnisbefriedigung ist. Messbar ist die Mitarbeiterbindung zum Beispiel an der Qualität und Quantität der Aufgaben, der Arbeitsatmosphäre, dem Betriebsklima und der materiellen und immateriellen Anreize.

Ein Gespräch zwischen Mitarbeiter und Vorgesetztem, welches als Führungsinstrument gilt. Gesprächsinhalte können sein: Einweisung, Information, Feedback, Entwicklung, Beratung oder Konfliktklärung.

Bezeichnet das „an-Bord-nehmen“ neuer Mitarbeiter. Gemeint ist neben der fachlichen Einarbeitung besonders die soziale Integration ins Team und die Bindung an den Arbeitgeber.

Ist die Bereitstellung der erforderlichen Arbeitskräfte. Das Recruiting beginnt mit der Entscheidung, aktiv zu beschaffen und endet mit der Unterzeichnung eines Arbeitsvertrages. Mit dem Eingehen eines Arbeitsverhältnisses beginnt das Onboarding.

Die Personalkosten umfassen die direkten Lohnkosten, zzgl. der Sozialleistungen (KV, PV, AV und RV) und der weiteren Kosten, die bei einem Unternehmen in Verbindung mit seinem Personal anfallen. Dazu können neben der gesetzlichen Unfallversicherung und betrieblichen Sozialleistungen auch die Kosten für Lohnabrechnungen, Personalsoftware, Stellenanzeigen, Anwälte und Arbeitsgerichtsprozesse gezählt werden.

Umfasst alle Maßnahmen zur Verbesserung der Qualifizierung der Mitarbeiter. Es wird unterschieden zwischen Ausbildung, Fortbildung und Umschulung. Aus Sicht des Mitarbeiter spielt seine Perspektive in der Karriere eine wichtige Rolle.

Beschreibt den Trennungsprozess von Arbeitnehmer und Arbeitgeber. Die Freistellung erfolgt z.B. bei zu hoher Personaldecke. Dieser Prozess der externen Personalfreistellung kann durch jegliche Form der Beendigung eines Arbeitsverhältnisses eingeleitet werden. Bei der internen Personalfreistellung hingegen kommt es nicht zu einer Trennung, sondern zu einer Versetzung oder einer Änderung des Arbeitsvertrages.

Durch gezieltes Personalmarketing wird die subjektive Wahrnehmung der Gesellschafft über das Unternehmen positiv beeinflusst. Das Ziel ist es, für offene Stellen stets ausreichend qualifizierte Bewerbungen zu erhalten. Durch Personalmarketing steigt das Interesse geeigneter, potenzieller Mitarbeiter am Unternehmen, Dieses profitiert nicht nur von einer höheren Anzahl eingehender Bewerbungen, sondern auch von einer höheren Anzahl passenderer Bewerbern. Zusammengefasst wird durch das Personalmarketing eine attraktive Positionierung des Unternehmens als Arbeitgeber unter Einsatz bestimmter Kanäle und Maßnahmen. Das Unternehmen soll dabei langfristig mit den richtigen Kandidaten versorgt sein.

Erfasst die für das Unternehmen erforderlichen Arbeitskräfte in quantitativer und qualitativer Form. Sie ist die Grundlage für alle Beschaffungs- und Entwicklungsmaßnahmen für Personal.

Umfasst alle Grundsätze und Entscheidungen, die sich auf die Beziehung zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber auswirken. Dazu zählen auch die Beziehungen zwischen Mitarbeiter und Vorgesetzen, sowie zwischen Mitarbeitern untereinander.

Richtige Mitarbeiter sind diejenigen, die genauso viel Herzblut in das Unternehmen stecken, wie der Inhaber selbst. Das sind diejenigen, auf die Sie sich jederzeit verlassen können.

Soziale Medien dienen der Vernetzung, Kommunikation und Kooperation über das Internet. Deshalb eignen sie sich auch gut, für den Kontaktaufbau und die Kommunikation mit potenziellen Bewerbern. Social Media ist ein häufig genutztes Medium im Personalmarketing, da sie außerdem Erkenntnisse über Bedürfnisse, Verhaltensweisen und Interessen der Zielgruppen zulassen.

So einzigartig wie ein Fingerabdruck, so einzigartig ist die Kultur eines Unternehmens. Eine starke Unternehmenskultur vermittelt den (potenziellen) Mitarbeitern eine klare Vorstellung darüber, „wie hier gearbeitet wird“. Sie beschreibt die Menge der Eigenschaften, auf die im Unternehmen besonderen Wert gelegt wird. Die Unternehmenskultur ergibt sich aus der Unternehmensvision, dem Unternehmensleitbild und der Corporate Identity(Erscheinungsbild).

Dieses schreibt die in der Unternehmensphilosophie verankerten Werte und Normvorstellungen der Unternehmensführung in Form von Unternehmensgrundsätzen fest. Damit vermittelt es den Handlungsrahmen und die Handlungsperspektive für die Entscheidungen auf allen Führungsebenen.

Ist ein mehr oder weniger konkretes Zukunftsbild des Unternehmens. steht in engem Zusammenhang mit der strategischen Ausrichtung des Unternehmens und prägt das Unternehmenskonzept maßgeblich, indem sie Aussagen über die angestrebte zukünftige Realität trifft.

Ist der Ausgleich für den Arbeitnehmer für die Bereitstellung seiner Arbeitsleistung bzw. seiner Arbeitszeit. Sie besteht in der Regel aus einem festen Lohn oder Gehalt und kann durch einen variablen Anteil und betriebliche Sozialleistungen ergänzt werden. Diese zusätzlichen Lohnbestandteile sind vergünstigt im Lohnsteuerabzug und der Sozialversicherungspflicht. Dies können sein: Altersvorsorge, Fahrtkostenzuschüsse, Kindergartenzuschuss, Personalrabatte, Jubiläumszuwendungen, Urlaubs- und Weihnachtsgeld, etc.

Ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Arbeit und Privatleben stellt für immer mehr Arbeitnehmer ein Grundbedürfnis dar. Eine Work-Life-Balance ermöglicht es den Arbeitnehmern, neben ihrer Arbeit genügend Zeit für Familie und private Aktivitäten zu haben. Dabei machen flexible Arbeitszeiten einen Arbeitgeber nicht nur attraktiv, sondern motivieren Arbeitnehmer zusätzlich zu überdurchschnittlichen Leistungen.

PERSONALMARKETING bedeutet,

stets ausreichend qualifizierte Kandidaten für offene Stellen zu bekommen. Durch gezieltes Personalmarketing wird die subjektive Wahrnehmung der Gesellschaft über das Unternehmen positiv beeinflusst. Dadurch steigt das Interesse potenzieller Mitarbeiter am Unternehmen. Dieses profitiert nicht nur von einer höheren Anzahl eingehender Bewerbungen, sondern auch von qualitativ besseren und passenderen Bewerbern.

Personalmarketing ist in allen Berührungspunkten von Interessierten, Bewerbern und Mitarbeitern mit dem Unternehmen zu finden. Die Meinung, die Menschen vom Arbeitgeber haben, wird durch gezieltes Marketing positiv beeinflusst. Dazu zählen neben der Wahrnehmung in der Öffentlichkeit auch der Bewerbungsprozess, die Arbeitsplatzqualität und die Zufriedenheit der Mitarbeiter. Zuallererst ist es wichtig, dass die bestehenden Mitarbeiter gut von ihrem Arbeitgeber reden. Das tun sie natürlich nur, wenn sie zufrieden sind. Die Mundpropaganda ist die beste Werbung, die Sie als Arbeitgeber für ihr Unternehmen haben können. Darüber hinaus können Sie bei potenziellen Mitarbeitern mit einem perfekten Bewerbererlebnis punkten. Das bedeutet, dass die Kommunikation von der Stellenausschreibung bis zur Einstellung bzw. Absage wertschätzend und unkompliziert verläuft.

Das Bewerbererlebnis ist besonders für die jüngeren Generationen und in Zeiten des Fachkräftemangels entscheidend dafür, ob ein Interessent bei Ihnen arbeiten möchte oder woanders. Wie Sie bei Ihnen den Bewerbungsprozess verbessern können, um somit die besten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu gewinnen, zeige ich Ihnen mit meinen Angebots-Paketen Personalmarketing“ und „Personalauswahl“.

Auch die Einarbeitungsphase (engl. Onboarding) spiegelt die Qualität und Attraktivität eines Arbeitsgebers wider. Studien zufolge entscheiden neue Arbeitnehmer schon in den ersten Tagen am neuen Arbeitsplatz, ob sie länger dort bleiben wollen oder sich direkt nach einer anderen Beschäftigung umsehen. Jeder fünfte Arbeitnehmer verlässt das Unternehmen noch innerhalb der ersten sechs Monate. In meinem Paket „Onboarding“ zeige ich Ihnen, wie Sie neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter schnell und effektiv in das Unternehmen und insbesondere in das Team integrieren können.